Vielfalt tut gut

Ich will lernen um zu hinterfragen

VIELFALT TUT GUT.“ Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie ist ein Bundesprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Im Rahmen dieses Programmes startete die LEB ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Prager Haus e.V. und den Gruppen der KAG Weimar/Apolda/Sömmerda
„Ich will lernen um zu hinterfragen“
Im Zuge der Globalisierung und EU- Erweiterung, stellen auch wir in unserem Umfeld fest, dass wir neue uns fremde Gesichter im Stadtbild und der Schule entdecken. Aus Unverständnis und Unwissenheit heraus resultiert sehr oft Abgrenzung und Isolation dieser Menschen und nur all zu oft entwickelt sich hierbei ein Nährboden für nationalsozialistisches Gedankengut. Wir wollen hier Ansätze schaffen solchen Entwicklungen, wie sie vor nicht allzu langer Zeit in anderen europäischen Ländern eskalierten, entgegenzuwirken.

Über Workshops mit Präsentationscharakter wurde dieses Projekt umgesetzt.
Workshop 1
 „Demokratie nur ein verbrieftes Recht?“ (Referent Carsten Meyer)
Was verstehen wir unter Demokratie, wie nehmen wir sie war und wie leben wir Demokratie im Alltag. Hier wurde hinterfragt was jeder unter Demokratie versteht. Am Beispiel der Demokratie vor und nach der Wendezeit wurden verschiedene Gesichtspunke diskutiert.
Workshop 2
 „Sozial, religiöse und politische Minderheiten“ (Referent Herr Franz)
Am Beispiel des jüdischen Lebens in Apolda, wurde über die Wurzeln und das Auftreten des Antisemitismus in der Region informiert. 2 Angehörige von jüdischen Familien, die in Apolda lebten berichteten über ihre Leben und Leid während der Nazizeit und stellten sich der Diskussion. Integriert wurde die Aktion „Stolpersteine“. Hier werden Steine zur Erinnerung an ermordete jüdische Bürger verlegt.
Workshop 3 und Abschlussveranstaltung
„Rechts erkennen und beurteilen und Rechts im Verein“  (Frau Schreibeis und Herr Bohn Blitz e.V.)
Sie informierten über rechte Symbole, ihre Erkennungsmerkmale und die Einschätzung solcher. Auch setzen sie sich gemeinsam mit den TeilnehmerInnen über rechtsextremistische Äußerungen auseinander und erarbeiteten wie man diesem begegnen kann. Von besonderem Interesse war das Abschlussthema rechte Tendenzen in Gruppen und Vereinen. In Kleingruppen wurde versucht Lösungsansätze und Strategien zu finden, solchen Dingen zu begegnen.
Als  Ergebnis ist zu nennen die gelungenen Veranstaltungen sowie das Interesse dieses Thema in einer möglichen weiteren Veranstaltung fortzuführen.

Kontakt:

Sylva Müller
Projektleitung LEB (Tel. 03644 – 619114)
mueller.sy@leb.de