EDU FOR ALL

Programm für lebenslanges Lernen

Eine Strategie zum Lernen in Gruppen

EDU FOR ALL ist ein multilaterales Projekt im Rahmen
des Europäischen Aktionsprogramms für LEBENSLANGES LERNEN – GRUNDTVIG.

Das EDU FOR ALL Projekt stellte sich einem der amibitioniertesten Ziele des Programms Lebenslanges Lernen: das niedrige Niveau der Beteiligung an der Erwachsenenbildung zu steigern und Erwachsenen den Zugang zu Wissens- und Kompetenzerweiterung zu erleichtern.

EDU FOR ALL bietet mit den “Top-Ten-Tools – Zur Einbeziehung von Gruppen in Bildungsprozesse“ ein Handbuch an, das es erleichtert Menschen zu erreichen, die einen schwierigen Zugang zur Bildung haben, z.B. weil sie im ländlichen Raum leben oder sozial isoliert sind.

Dies war möglich, weil in der Projektpartnerschaft gute Erfahrungen zur erfolgreichen Einbeziehung dieses Potenzials in Bildungsprozesse vorliegen: Viele dieser Personen sind in ihrer Freizeit in unterschiedlichsten Gruppen aktiv, die sich mit Themen aus Kultur, Hobby oder auch Selbsthilfe u.a.m. beschäftigen. Oft haben diese Aktivitäten Berührungspunkte mit Bildungsaktivitäten. Gruppen mit solchem Profil gilt es zu identifizieren, sie in ihren oftmals sehr niedrigschwelligen Bildungsaktivitäten zu unterstützen, die Inhalte und Qualität dieser Angebote weiterzuentwickeln und so die Mitglieder dieser „Freizeitgruppen“ in Bildungsprozesse einzubeziehen. Teilnehmende an solchen Freizeitaktivitäten mit Bildungsanteilen / Bildungscharakter werden hierdurch oft generell aktiver, erschließen sich selbst weitere Bildungsangebote und nehmen auch ihre eigene Weiterbildung ernster.

Um diese Möglichkeit der Bildungsarbeit für interessierte Organisationen so effektiv und praktisch wie möglich zu gestalten, entwickelten die Projektpartner das EDU FOR ALL Handbuch “Top-Ten-Tools – Zur Einbeziehung von Gruppen in Bildungsprozesse“. Seine Anwendung ermöglicht die Initiierung, Entwicklung und Unterstützung der Prozesse zwischen Bildungsgruppen und Lernenden.

Es richtet sich an Akteure, die Bildungsangebote auf der einen und Gruppen auf der anderen Seite zusammenführen sollen. Wir haben uns als Bezeichnung für diese Schlüsselpersonen auf „Experten“ geeinigt.

Die Einbeziehung ihrer Erwartungen und Sichtweisen erfolgte bereits bei der Entwicklung des Handbuches. Sie testeten sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene die einzelnen Materialien und gaben wichtige Hinweise für die Praktikabilität des Handbuches.

Eine Nutzung und Verbreitung durch sie erfolgte bereits im Projektzeitraum.

Partnerorganisationen:

  • LEB Thüringen e.V. DE
  • Polo Europeo della Conoscenza IT
  • lecavas novada Domes tautas augstskola LV
  • Csalán Egyesület  HU
  • Helsingin Aikuisopisto FI
  • Community Council of Devon UK