AQUAP

AQUAP  – Attraktivität, Qualitätskontrolle und Anerkennung von Auslandspraktika im Grünen Sektor

Partner:

AQUAP Consortium

AOC Raad – NL (Zuwendungsempfänger), EEP – NL (Koordinator),
Aequor – NL, Europea International – NL,
Ministerium Mecklenburg-Vorpommern – DE,
LEB-Thüringen – DE,
IARTC – TR,
Vacimezo – HU,
VEB Consult – IT,
SUA-Nitra – SK

Disclaimer

Projektlaufzeit:
01.10.2010 -30.9.2012

Im Projekt AQUAP beschäftigten sich  acht Partnerorganisation aus sechs Ländern damit, die Attraktivität und die Qualität von Auslandspraktika im Grünen Sektor  zu steigern.

Obgleich die Bedeutung von Auslandspraktika in immer stärkerem Maße Anerkennung findet, nutzen noch viel zu wenig Auszubildende eine solche Möglichkeit.

Das trifft allgemein zu, trifft den grünen Sektor  jedoch im Besonderen.
Hierfür gibt es viele Ursachen, z.B.:

  • Man weiß zwar generell um die Möglichkeiten von Auslandspraktika, persönlich fühlen sich viele Jugendliche jedoch nicht angesprochen.
  • Jugendliche haben keinen Überblick über konkrete Praktikumsnagebote im Ausland.
  • Berufsschulen und Ausbildungsfirmen sind zu wenig mit den Anforderungen an Auslandspraktika vertraut.
  • Es gibt wenig Bereitschaft bzw. Möglichkeiten, zusätzliche Mittel für Auslandspraktika aufzubringen.
    Die Zuschüsse, z.B. vom Programm Leonardo sind nicht kostendeckend (z.B. 3 Wochen Griechenland werden mit 588€, dem gegenüber stehen Leistungen für Flug, Fahrkarte zum Flughafen, Unterkunft, Verpflegung, Sprachkurs, Betreuung durch die Aufnahmeorganisation)

Zunehmend rückt auch die andere Seite in den Fokus:
Sind Betriebe offen, um ausländische Praktikanten aufzunehmen?
Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen, was muss man beachten?
Das Projekt AQUAP setzte sich mit diesen Fragen auseinander:

Es wurde eine Datenbank (www.greenplacements.eu) entwickelt, die Jugendlichen und ihren Ausbildern/ Trainern die Möglichkeit geben soll, sich direkt über das Angebot an Praktikumsplätzen im Grünen Bereich zu informieren.
Es wurden gemeinsam Kriterien entwickelt, anhand derer Betriebe Checken können, ob sie den Anforderungen für die Aufnahme eines jungen Praktikanten aus einem anderen Land gerecht werden bzw. wo sie sich selbst hierfür noch qualifizieren oder beraten lassen müssen.

Und nicht zuletzt trug das Projekt dazu bei, dass sich mehr Betriebe des Grünen Sektors mit der Frage beschäftigt haben, selbst Praktika anzubieten oder ihre Azubis für ein paar Wochen ins Ausland zu schicken.
Die AQUAP-Partnerorganisationen stehen hierfür gern beratend zur Seite.

Kontakte in Deutschland:

Ländliche Erwachsenenbildung Thüringen e.V.

Sylva Müller:
Sylva.Mueller@leb.de 
Tel.: 0173 5310799

Evelyn Sittig: 
Evelyn.Sittig@leb.de
Tel. 0171 3556136

Fachschule für Haus- und Agrarwirtschaft
Klaus Präger:  Tel.: 036428 / 51-1606